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Die Fährtenarbeit ist gerade für den Junghund der ideale
Einstieg in den Vielseitigskeitssport, denn eine Fährte mit der
Nase zu verfolgen, ist ihm angeboren. Unter Anleitung unserer
Übungsleiter lernt der Hundeführer schnell, dem Hund zu
vermitteln, was auf das Kommando "Such" von ihm erwartet
wird. Und zwar die von seinem "Herrchen" gelegte Fährte so
weit zu verfolgen, bis er an deren Ende seine verdiente
Belohnung bekommt.
www.hsv-dortmund-brackel.de
Für uns kaum mit Geruchssinn ausgestatten Menschen ist es jedes Mal wieder wie ein Wunder, wenn ein Hund seiner
Fährte folgt, die aus einer Vielzahl für uns nicht wahrnehmbaren Gerüchen bestehr. Zertretene Gräser, Kleinstlebewesen, die
verletzte Ackerkrume, strömen Gerüche aus, die der Hund mit seiner feinen Nase aufnehmen und von dem anders gearteten
Duft der Umgebung unterscheiden kann.
Ein ganz besonders hoch veranlagter und gut ausgebildeteter Hund kann sogar noch den Individualgeruch der Person, die
die Fährte gelegt hat, von dem anderer Menschen unterscheiden. Jeder Hund hat die Veranlagung, eine Fährte
auszuarbeiten, während der Mensch sich nur auf seine Augen verlassen kann und sonst keinerlei Chance hat, die Spur zu
finden.
Hingegen versteht man unter Stöbersuche die freie
Suche nach Gegenständen. Stöbersuche ist eine
Variante der Flächensuche. Hier wird eine
festgelegte Fläche nach Gegenständen
abgesucht. Der Hund läuft - ohne vorher
Witterung zu haben - solange mit hoher Nase, bis
er den Geruch des zu suchenden Gegenstandes
wittert. Hat er die Witterung aufgenommen, arbeitet
er diese sichtbar aus. Der Hund zeigt durch Hinlegen
an, wenn er einen Gegenstand gefunden hat.